Heiner Frei in Münster 1.-3. September 2017

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Thema: Polaritätsanalyse und Bönninghausenmethode in der Kinderheilkunde

Referent:  
Dr. Heiner Frei 
aus Laupen/Schweiz

Ort: Quando - Raum für Zeit
48147 Münster - Maximilianstr. 15a

Teilnahmegebühr: 

aktueller (geänderter) Frühbucherpreis 
bis 30.07.2017 (Eingang des Anmeldefax): 255,00 € 

ab 01.07.2017: 285,00 € 

Mitglieder des Vereins Homöopathischer Ärzte NRW:
255,00 €

Zeitplan:

Zeitplan: 18 U-Std.Fr. 

1.9. 15:00-18:30 Uhr


Sa. 2.9. 09:00-18:30 Uhr

So. 3.9. 09:00-15:00 Uhr


Kontakt: 

Andreas Holling
HomöoMedia - Seminare und Verlag

Maximilianstr. 15a
48147 Münster
0251 68663466



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Heiner Frei in Münster Franz-Hitze-Haus - Bönninghausens Erbe 2014



Dr. med. Heiner Frei

Dr. med. Heiner Frei ist Facharzt für Kinder und Jugendliche in Laupen bei Bern, Medizinstudium an der Universität Bern, Staatsexamen 1977. Seit 1987 kinderärztliche Praxis und Beginn einer Ausbildung in Klassischer Homöopathie. Seit 1996 Durchführung klinisch-homöopathischer Studien mit Publikationen über akute Tonsillitis, Otitis media, ADHS, H1N1-Grippe, multimorbide Patienten und homöopathische Methodik. Von 2001 bis 2005 Studienleiter der rigorosen homöopathischen ADHS-Doppelblindstudie der Universität Bern, welche zum wissenschaftlichen Nachweis einer spezifischen Wirkung individuell verschriebener hochpotenzierter homöopathischer Medikamente führte. 2001 Entwicklung der Polaritätsanalyse, einer neuen Methode, die die Präzision homöopathischer Verschreibungen deutlich verbessert. Seither Publikation mehrerer Bücher über verschiedene Aspekte der Polaritätsanalyse (ADHS, akute und chronische Erkrankungen, multimorbide Patienten).

Polaritätsanalyse

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Präzise und effizient

Die Polaritätsanalyse ist eine schnelle und effiziente Methode, die den homöopathischen Praxisalltag erleichtert und die Mittelwahl präzisiert. Sie wurde von dem Schweizer Arzt Heiner Frei mit dem Ziel entwickelt, die Wirksamkeit der Homöopathie bei Kindern mit ADHS in einer 5-jährigen klinischen Studie zu zeigen. Heiner Frei konnte dabei signifikante Ergebnisse für die Homöopathie erzielen.

Die Polaritätsanalyse basiert auf Bönninghausens Therapeutischem Taschenbuch und hat die homöopathische Verschreibung revolutioniert. Polare Symptome wie Besserung oder Verschlimmerung durch Wärme oder Bewegung werden zu Eckdaten der Mittelsuche. Sie bilden die gestörte Lebenskraft unmittelbar ab. Die Polaritätsanalyse geht daher ohne Umschweife in die Tiefe des Falles. Gleichzeitig bietet sie eine klare Differenzierung der überschaubaren Zahl von 133 Mitteln.

Heiner Freis Methode ist leicht zu erlernen. Sie ist der großen großen Praxis eines erfahrenen homöopathischen Arztes und Forschers aus Leidenschaft entsprungen, der seine geniale Entdeckung bis zur Perfektion führt. Seine Erfolgsrate von 80% spricht für sich.

„Die Bönninghausen-Methode ist mit der Polaritätsanalyse von Heiner Frei zu einer modernen Perfektion gereift, die uns in der Praxis begeistert. Die Modalitäten sind eine direkte Reaktion der Lebenskraft und bedürfen im Gegensatz zu psychischen Symptomen keiner Interpretation. Die Polaritätsanalyse ist eine zuverlässige Methode und eine Bereicherung unserer Arbeit. Wir wollen sie vor allem bei akuten Erkrankungen und hyperaktiven Kindern nicht mehr missen.“  
Ulrich Welte

Die Bönninghausen-Methode

boenninghausen

von Robert Goldmann - (aus www.dzvhae.de)

Mit der sogenannten Bönninghausen-Methode bezeichnen wir eine Art der Fallanalyse, die anhand verstreuter Hinweise aus den Schriften Bönninghausens (1785-1864) rekonstruiert werden kann. Mehrere Begriffe tauchen hierbei immer wieder auf, die grundsätzlich verstanden sein wollen, so z.B. das vollständige Symptom, das sich aus den vier

Elementen Lokalisation, Empfindung oder Befund, Modalitäten und Begleitsymptom zusammensetzt. In der Fallanalyse wird die Totalität der gegenwärtigen Symptomatik in fünf Schritten unterteilt in Causa, Hauptsymptom, Nebensymptome und vorherrschenden Gemütszustand. Das Arzneimittel wird dann mit dem „Therapeutischen Taschenbuch“ Bönninghausens ermittelt. Eine Polaritätsanalyse zur Unterstützung der Mittelwahl rundet die Analyse ab.

Die Kenntnis der inneren Struktur dieses häufig missverstandenen Repertoriums, das auch zum Studium der Materia medica benutzt werden kann, ist Voraussetzung für seine sinnvolle Anwendung. Das gewählte Arzneimittel sollte in seinem Genius der vorliegenden Symptomatik entsprechen, d.h. Empfindungen und Modalitäten sollten idealerweise mehrere Leibesbereiche durchziehen, bei verschiedenen Prüfern aufgetreten sein und sich deutlich kundtun.

Eine derartige Methodik entspricht der Vorgehensweise der frühen Homöopathie mit ihrer klaren Unterscheidung in Haupt- und Nebensymptome und dem direkten Bezug zur Arzneimittelprüfung bei der Mittelwahl. Für den Praktiker stellt das „Therapeutische Taschenbuch“ bei sachgerechter Nutzung ein wertvolles Handwerkszeug dar. Damit gelingt, bei entsprechend gelagerter Symptomatik, die erfolgreiche Behandlung eines guten Teils der in der hausärztlichen Tätigkeit vorgebrachten Beschwerden.

In den diesbezüglichen Kursabschnitten wird der Aufbau des „Therapeutischen Taschenbuchs“ unterrichtet und seine Anwendung anhand von Fällen aus Literatur und Praxis dargestellt. Literatur • Bönninghausen, C.v.: Bönninghausens Therapeutisches Taschenbuch, Münster 1846, Nachdruck Bernd von der Lieth, Hamburg • Frei, H.: Effiziente homöopathische Behandlung, Stuttgart 2008 • Gypser, K.-H. (Hrsg.): Bönninghausens Therapeutisches Taschenbuch, Revidierte Ausgabe 2000, 3. Aufl. 2006 • Minder, P.: Die Bedeutung der Grade in Bönninghausens Therapeutischem Taschenbuch, Zeitschrift für Klassische Homöopathie 54(2010)23-27 • Stahl, M.: Der Briefwechsel zwischen Samuel Hahnemann und Clemens von Bönninghausen, Heidelberg 1997 

• www.boenninghausen.de

2017-9 Heiner Frei Münster.pdf